Das Palmenhaus

Das Palmenhaus Pillnitz

Das Grundstück unseres Restaurants grenzt direkt an das Pillnitzer Palmenhaus, einem der größten historischen Gewächshäuser Deutschlands. Somit besteht eine direkte Verbindung - natürlich auch zu dessen Geschichte. In unserem Restaurant finden Sie zahlreiche künstlerische und dokumentierende Fotografien zu diesem Gebäude. Hier können Sie nun einen knappen Abriss zur Geschichte dieses aus Gusseisen und Glas bestehenden Treibhauses lesen.

Die Geschichte

Geschichte des Palmenhauses Pillnitz

Die botanischen Interessen Kurfürst Friedrich August III fortsetzend, kommt es unter König Friedrich August II um 1800 zum Ankauf umfangreicher Pflanzensammlungen, die im Holländischen Garten - nördlicher Teil des Schlossgartens bis zum chinesischen Pavillon hin, in Treibhäusern untergebracht werden.

1859 wird das Palmenhaus als Gewächshaus dafür gebaut. Das in Gußeisen errichtete Gebäude ist zu dieser Zeit das größte Gewächshaus Deutschlands.

1874 wird das Ringrenngebäude durch hinzukommende Flügelbauten zur Orangerie umgebaut: ein weiteres Pflanzengebäude.

Insgesamt ist das 19. Jahrhundert im Schloßgarten Pillnitz mit der Botanik verbunden:

Hofgärtner Terschek bringt die Kamelie und blau blühende Hortensien hier her, Pflanzen-Sammlungen und -Verzeichnisse werden angelegt, Künstler malen Aquarelle der blühenden Pflanzen, hochstämmiger Flieder und Nadelgehölze werden gepflanzt .

Pillnitz wird zu einem der bekanntesten botanischen Gärten Deutschlands - das Palmenhaus ist der Inbegriff dafür.

Bis in die 1970er Jahre ist das Palmenhaus für Besucher geöffnet und wird als Pflanzen-Winterquartier genutzt.

Daran schließt sich eine fast 20-jährige Verfallszeit an, die mit dem Wiederaufbau Beginn - Anfang 1992 beendet wird. Die Eröffnung 2009 als traditionelles Palmenhaus nach einer kompletten Sanierung erfüllt uns alle mit Freude und Stolz.